Gesellschaft
Entstehung und entwicklung des unternehmens
Die Anfänge der Produktion von Mineralfarben auf unserem heutigen Standort des Unternehmens reichen in das Jahr 1875 zurück, als Viktor Gale, der Besitzer von Weizenmühlen angefangen hat, verschieden gefärbte Minerale der sogenannten Erdfarbe, zu mahlen.

Die häufigsten Rohstoffe zur Herstellung von Wandfarben waren in dieser Zeit Ruβ, rote Kreide, Holzkohle, Kalk, Blei-, Eisen- und andere Oxyde. Damit diese Farben an der Oberfläche haften bleiben, wurden ihnen später Öl, Fett, Leim und andere Stoffe, die heute Bindemittel benannt werden, hinzugefügt.
Durch die Geschichte hindurch entwickelte JUB seine Produktion nach mehrmaligem Wechsel des Unternehmenseigentums. Im Jahr 1919 wurde der Name des Unternehmens JUB zum ersten Mal verwendet und ist bis heute erhalten geblieben. Während der beiden Weltkriege hatte sich JUB als Farbenfabrik schon durchgesetzt und verkaufte ihre Produkte im ganzen Königreich Jugoslawiens. Während des 2. Weltkriegs war die Fabrik auβer Betrieb, nach dem Krieg wurde die ganze Produktion, die in zehn Jahren erneut den Umfang wie vor dem Krieg erreicht hatte, erneuert.

Es folgte eine geplante und stabile Entwicklung, die ihren Höhepunkt im Jahr 1990 mit einer Rekord- Produktion von 50.000 Tonnen und mit einem 60 Prozent Marktanteil in Jugoslawien auf dem Gebiet der Dispersionsfarben erreichte.
Mit dem Zerfall Jugoslawiens und der Selbständigkeit Sloweniens erlitt JUB eine der schwersten Perioden in seiner Geschichte. Wir haben nämlich fast die Hälfte des Marktes verloren und mussten uns über Nacht auf die entwickelten und konkurrenzfähigen Märkte umstellen. Wir haben uns auf den mitteleuropäischen Markt konzentriert und sind dann allmählich wieder auf die traditionellen Märkte zurückgekehrt. So haben wir schon im Jahr 1996 erneut die Verkaufsmengen aus der Zeit vor dem Zerfall Jugoslawiens erreicht.
Mit dem Gesetz der Eigentumsumbildung von Unternehmen wurde JUB im Jahr 1994 zur ersten Aktiengesellschaft in Slowenien und allmählich hatten die Angestellten und Rentner 84 Prozent des Unternehmens und die restlichen 14 Prozent die slowenische Entschädigungsgesellschaft zu eigen. Aus der Sicht des Produktionsumfangs stellt das Jahr 2004 für JUB einen Wendepunkt dar, da in diesem Jahr zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens magische 100.000 Tonnen von Produkten hergestellt und verkauft wurden, gleichzeitig wurde in diesem Jahr auch der erste eigene Produktionsbetrieb im Ausland – in Šimanovci bei Beograd in Serbien eröffnet.

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