Gesellschaft
Das JUB Technologische Forschungszentrum
Das JUB Technologische Forschungszentrum wurde am 1. 1. 2008 bei der Reorganisation der JUB Gesellschaft gegründet. Aus der JUB Forschungsabteilung entspringend, ist es heute einer der Tochtergesellschaften in der JUB Gruppe unter der Herrschaft der Muttergesellschaft JUB H.
Unsere Bestimmung lautet: »Wir erzeugen innovative, energiesparende sowie umwelt- und anwenderfreundliche Produkte und Technologien zum Gebäudeschutz und deren Sanierung sowie Wartung«
Die Idee zu dem Technologischen Forschungszentrum entstand im Jahr 2007, als die Entwicklungsabteilung noch unter der Muttergesellschaft JUB d.d. mit bescheidener Mitarbeiteranzahl und eingeschränkten Platz- und Technologiekapazitäten bzw. Möglichkeiten, tätig war. Die Marktanforderungen und das Bewusstsein, dass die Zukunft des Unternehmens in einer Gesellschaft des Wissens ausschließlich in der starken eigenen Entwicklung liegt, diktierten die Reorganisation des Unternehmens JUB mit der aus der Entwicklungsabteilung ein eigenständiges TRC unter der Schirmherrschaft der Muttergesellschaft, wurde. Das Hauptgebiet des Zentrums sind die Entwicklung von Produkten und Technologien für Endbeschichtungen im Bauwesen sowie diesbetreffende Weiterbildung und Schulungen sowohl für die Bedürfnisse der JUB Gruppe als auch für außenstehende Partner.Unsere Bestimmung lautet: »Wir erzeugen innovative, energiesparende sowie umwelt- und anwenderfreundliche Produkte und Technologien zum Gebäudeschutz und deren Sanierung sowie Wartung«
Als logische Konsequenz folgte der Reorganisation der Entschluss zum Erbau eines modernen, hochtechnologischen Zentrums, der den Entwicklungsansprüchen der JUB Gruppe entspricht. Um unserer Bestimmung gerecht zu werden, benötigte unser Zentrum eine neue Arbeitsumgebung.
Die endgültige Entscheidung über den Baubeginn fiel uns nicht leicht, denn genau zu dieser Zeit, änderten sich die wirtschaftliche Lage und die Finanzierbedingungen für Investitionen, maßgeblich. Die Zusage zu dem, in Zeiten der Wirtschaftskrise sehr gewagten Projekt, erleichterte die erfolgreiche Kandidatur des Projektes »Aktive Fassadensysteme« in Zusammenarbeit mit Mitol an dem Ausschreiben der Technologischen Agentur Sloweniens. Wir erhielten nichtzurückzahlbare Fördermittel für unsere Entwicklungsarbeiten und den Kauf neuer Forschungsausrüstung, die ein Teil des neuen Zentrums ist.
Die ersten Erdarbeiten zu dem Bau des Zentrums begannen am 7. März 2009, schon nach zehn Monaten zog das Entwicklungsteam in das neue Technologische Forschungszentrum um. Das TRC mit einer Grundfläche von 600 m2 ist ein vierstöckiges hochtechnologisches Objekt mit fast 3000 m2 an Nutzflächen.

Innovativ ist sowohl das Innere als auch das Äußere des Gebäudes. Auf der Südseite des Objektes befindet sich eine Fassaden-Forschungsfläche, ein in Europa einmaliges Labor zu Studienzwecken von Wärmedämmsystemen. Es besteht aus 16 Testzellen, die der Erforschung und Entwicklung von Mikroklimabedingungen in Objekten dienen. Besonders wichtig ist das Verfolgen von Spannungszuständen, diffuser Wasserdämpfe, der Verflüssigung von Wasserdampf in Fassadensystemen, Temperaturunterschieden und den daraus resultierenden Wärmeflüsse durch das untersuchte Fassadensystem. Das Verfolgen und Messen dieser Eigenschaften werden die Entwicklung hochwertiger neuer innovativer Fassadensysteme und eine Rationalisierung der bisher gängigen Lösungen ermöglichen.
Eine sehr bedeutende Errungenschaft des Zentrums sind die Klimakammern in denen die Verarbeitung der Produkte unter beliebigen Mikroklimabedingungen, ohne äußere Einflüsse, getestet werden kann. Erstellt werden können beliebige Wetterbedingungen: ausgewählt und aufrechterhaltet kann eine Lufttemperatur von –40 bis +70 °C, eine relative Luftfeuchtigkeit von 10 bis 95 %, eine Windgeschwindigkeit von bis zu 100 km/h, Regen und die Wirkung direkter Sonneneinstrahlung. Dies wird unsere Entwicklung hochwertiger Produkte unterstützen, die problemlos sowohl unter normalen Arbeitsbedingungen als auch unter extremeren Bedingungen verarbeitet werden können.

Eine besondere Attraktion des Zentrums ist »das Haus im Haus«, das so genannte DEMO Haus auf einem drehbaren Unterbau, das aus dem Erdgeschoß in den ersten Stock des Zentrums ragt. Nutzen werden wir es zu Schulungszwecken und als Entwicklungs- und Forschungsfläche bei der Findung komplexer technischer Lösungen. Ich werde nicht versuchen es zu beschreiben, über dessen Vorzüge und Möglichkeiten, dass es bietet, werden Sie sich selber ein Bild machen können.
Im Zentrum wirkt auch die neu gegründete JUB Akademie mit modern ausgestatteten Räumen im ersten Stock. Zu Schulungs- und Fortbildungszwecken verfügen wir nun über eine Schulungsfläche, besonders hilfreich wird aber das Demo Haus sein, da wir an ihm unsere gesamte Produktpalette zeigen können, deren rechtmäßige Verarbeitung und die Fertigung anspruchsvollster Baudetails.

Die chemischen Entwicklungslabors nehmen fast eine Hälfte des Gebäudes ein und erstrecken sich sowohl im zweiten wie auch im dritten Stock. Moderne Labors, ausgestattet mit neuster Technologie, ermöglichen eine schnelle und hochwertige Entwicklung von Innen- und Fassadendispersionen, Holz- und Metallbeschichtungen, eigener Pigmentpasten aber auch die Weiterentwicklung des Abtönens und der Pulverbeschichtung. Dabei werden sie vom Physikalisch – chemischen Labor unterstützt, das als wesentlicher Aufbau des vorhergehenden Labors einen neuen Meilenstein in der Entwicklung analytischer Kapazitäten des TRC bedeutet. Neu ist auch ein eigenes Labor für mikrobiologische Untersuchungen. .

Das Gebäude ist energieeffizient, denn der Bau folgte allen Richtlinien für energiesparende Gebäude. Um dies kurz zu illustrieren, ist zu erwähnen, dass das Gebäude mit der Energie des Grundwassers geheizt und gekühlt wird, den übrigen Verbrauch an Strom wird in Zukunft eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes decken.
Das Zentrum beschäftigt heute 35 junge Experten der Naturwissenschaften, mehrheitlich aus dem Gebiet der Chemie und des Bauwesens, von Technikern, Ingenieuren bis hin zu Magistern und Doktoren.
Um den Wissensdurchfluss zu beschleunigen und schneller Dienstleistungen, Produkte und Technologien zu entwickeln, haben wir die Aktivitäten des TRC JUB auch auf die Zusammenarbeit mit Wissensinstitutionen und Wirtschaftspartnern gerichtet. Mit der Entwicklung neuer Produkte, Technologien und Dienstleistungen wird das Zentrum wesentlich zur Entwicklung der JUB Gruppe beitragen sowie auch dem gesamten Wirtschaftszweig in Slowenien. Die Produkt-, Technologie- und Dienstleistungsentwicklung wird sich auch in der Konkurrenzfähigkeit der Branche und einem Anstieg des Marktanteils außerhalb von Slowenien widerspiegeln.
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